Kufstein – Dreckige Banditen und leichte Mädchen begegnen sich im Stück „Träum weiter, Cowboy!“ auf der Bühne im Kultur Quartier Kufstein. Am 3. Oktober feiert die Westernkomödie – geschrieben und inszeniert von Varina Weinert – ihre Premiere. Acht weitere Spieltermine bis Ende Oktober folgen. Versprochen wird ein Ausflug in den Wilden Westen voller schräger Gestalten und großer Gefühle.
Das Spiel vom Sterben einer reichen Frau Frei nach Hugo von Hofmannsthal
Zum vierten Mal schon spielen wir nun „Jedermann“ in jener ungewöhnlichen Kufsteiner Fassung, welche so viel weltlicher und weiblicher ist als das Original. Die reiche Witwe Frau Jedermann lebt in Saus und Braus und schert sich wenig um die Nöte ihrer Mitmenschen oder die Mahnungen ihres alten Vaters. Doch dann beschert ihr das Würfelspiel des Lebens eine bittere Diagnose in Form eines ärztlichen Befunds, der nichts Gutes verheißt. Der Tod steht vor der Tür. Und alle fliehen sie vor ihr. Der geliebte Buhl, die Gesellin, Freunde und Verwandte lassen sie allein. Auch ihr Geld kann ihr nicht helfen. Unabwendbar ist der Tod. Allein mit guten Werken könnte es noch gelingen, ihrem Leben einem Sinn zu geben und letztlich mit Zuversicht dem Ende entgegenzugehen. All dies geht einher mit dem bewährten Bühnenzauber am Vorhof der Festung Kufstein: ein Cabrio braust herein, opulente Tanzeinlagen, beeindruckende Lichteffekte, die schiere Vertikalität der Burg als Bühnenhintergrund, der Teufel im Panoramalift, der Tod in den Fenstern der steinernen Treppen, aufwändige Kostüme, mitreißende Musikuntermalung – und überall fallen die Würfel in stets neuen Kombinationen.
In einer leeren Landschaft steht ein Baum. Dort Warten Wladimir und Estragon auf Godot. Doch Godot kommt nicht. Noch nicht. Vielleicht wird er später kommen. Um sich die Zeit zu vertreiben, suchen Wladimir und Estragon verzweifelt nach Beschäftigung. Sie streiten, turnen, sprechen über ihre Leben, sprechen über ihre Leiden, essen Radieschen und gelbe Rüben, reden Nonsens, rennen wild hin und her, ziehen sich die Schuhe aus und wieder an, betrachten das Wetter, beschreiben die Landschaft, singen und träumen – doch nichts geschieht. Irgendwann kommt ein Mann vorbei, der einen weiteren Mann an einer Leine führt. Ist das Godot? Nein. Es ist Pozzo mit seinem Knecht Lucky. Wo wollen sie hin? Warum beherrscht der eine den anderen? In was für einer Welt sind wir hier nur gelandet? Tausend Dinge geschehen, doch nichts davon macht Sinn. Irgendwann gehen die seltsamen Neuankömmlinge wieder und Estragon und Waldimir sind einmal mehr allein in der Welt. Sie warten weiter auf Godot. Dann kommt die Nacht. Dann kommt der Tag. Und alles geht von vorne los.
„Der Mann von La Mancha“ – Das Musical über den Traum, das Unmögliche zu wagen – ist eines der beliebtesten Musicals der Welt. Inspiriert von Miguel de Cervantes‘ Meisterwerk „Don Quijote“ aus dem siebzehnten Jahrhundert wurde die Original-Produktion („Man of La Mancha“) von 1965 mit 5 Tony Awards ausgezeichnet, darunter als Bestes Musical.
Die mutige Gerda begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, um ihren Freund Kay zu retten, der von der rätselhaften Schneekönigin entführt wurde. Diese lebt in einem funkelnden Palast aus Eis und liebt Spiele, doch ihre Regeln sind genauso unberechenbar wie sie selbst.
Auf ihrem Weg durch magische Landschaften trifft Gerda die gutherzige Waldfee Liora, die sie mit Wissen und Schutz unterstützt, und wird von dem frechen Eichhörnchen Nuss begleitet. In einem prächtigen Palast helfen ihr ein zerstreuter König und eine kluge Königin, sich für die kalten Weiten zu wappnen. Schließlich begegnet sie einer Bande junger Banditen, deren charismatischer Hauptmann stolz auf seine goldene Hose ist.