Kufstein – Dreckige Banditen und leichte Mädchen begegnen sich im Stück „Träum weiter, Cowboy!“ auf der Bühne im Kultur Quartier Kufstein. Am 3. Oktober feiert die Westernkomödie – geschrieben und inszeniert von Varina Weinert – ihre Premiere. Acht weitere Spieltermine bis Ende Oktober folgen. Versprochen wird ein Ausflug in den Wilden Westen voller schräger Gestalten und großer Gefühle.
In einer kleinen Stadt, in einem kleinen Haus, da wohnt ein kleiner Junge aber nicht nur er… Eine noch kleinere Maus mit ihren klitzekleinen Mäusegeschwistern hat dort ihr Mauseloch. Kurz vor Weihnachten will diese kleine Maus sich ihren größten Wunsch erfüllen und braucht dazu himmlische Hilfe von den Engeln.
Betty Pearl, die Perle von Kufstein lädt, mit tatkräftiger Unterstützung des Stadttheaters Kufstein, auch 2026 zu einem bunten Varieté-Abend, mit Künstlern aus dem Stadttheater Kufstein und internationalen Dragqueens, sowie einer wunderbaren Künstler:innen… seien Sie gespannt! Sie erwartet eine bunte Revue mit Gesang, Lipsynch, Tanz, Magie und Comedy. Lassen Sie sich verzaubern und tauchen Sie ein in eine bunte Varieté-Welt voll Überraschungen.
Regie: Herbert Oberhofer Technik: Adrian Mair Bar-Team: Peter Mader – Stadttheater Kufstein
Das Spiel vom Sterben einer reichen Frau Frei nach Hugo von Hofmannsthal
Zum vierten Mal schon spielen wir nun „Jedermann“ in jener ungewöhnlichen Kufsteiner Fassung, welche so viel weltlicher und weiblicher ist als das Original. Die reiche Witwe Frau Jedermann lebt in Saus und Braus und schert sich wenig um die Nöte ihrer Mitmenschen oder die Mahnungen ihres alten Vaters. Doch dann beschert ihr das Würfelspiel des Lebens eine bittere Diagnose in Form eines ärztlichen Befunds, der nichts Gutes verheißt. Der Tod steht vor der Tür. Und alle fliehen sie vor ihr. Der geliebte Buhl, die Gesellin, Freunde und Verwandte lassen sie allein. Auch ihr Geld kann ihr nicht helfen. Unabwendbar ist der Tod. Allein mit guten Werken könnte es noch gelingen, ihrem Leben einem Sinn zu geben und letztlich mit Zuversicht dem Ende entgegenzugehen. All dies geht einher mit dem bewährten Bühnenzauber am Vorhof der Festung Kufstein: ein Cabrio braust herein, opulente Tanzeinlagen, beeindruckende Lichteffekte, die schiere Vertikalität der Burg als Bühnenhintergrund, der Teufel im Panoramalift, der Tod in den Fenstern der steinernen Treppen, aufwändige Kostüme, mitreißende Musikuntermalung – und überall fallen die Würfel in stets neuen Kombinationen.
In einer leeren Landschaft steht ein Baum. Dort Warten Wladimir und Estragon auf Godot. Doch Godot kommt nicht. Noch nicht. Vielleicht wird er später kommen. Um sich die Zeit zu vertreiben, suchen Wladimir und Estragon verzweifelt nach Beschäftigung. Sie streiten, turnen, sprechen über ihre Leben, sprechen über ihre Leiden, essen Radieschen und gelbe Rüben, reden Nonsens, rennen wild hin und her, ziehen sich die Schuhe aus und wieder an, betrachten das Wetter, beschreiben die Landschaft, singen und träumen – doch nichts geschieht. Irgendwann kommt ein Mann vorbei, der einen weiteren Mann an einer Leine führt. Ist das Godot? Nein. Es ist Pozzo mit seinem Knecht Lucky. Wo wollen sie hin? Warum beherrscht der eine den anderen? In was für einer Welt sind wir hier nur gelandet? Tausend Dinge geschehen, doch nichts davon macht Sinn. Irgendwann gehen die seltsamen Neuankömmlinge wieder und Estragon und Waldimir sind einmal mehr allein in der Welt. Sie warten weiter auf Godot. Dann kommt die Nacht. Dann kommt der Tag. Und alles geht von vorne los.