Stadttheater Kufstein
vormals Tiroler Volkstheater Kufstein
Seit November 2008 darf sich das Tiroler Volkstheater Kufstein offiziell das Stadttheater Kufstein nennen. Der Titel "Stadttheater" wurde im Rahmen der Geburtstagsgala zum 100jährigen Bestehen des Vereins feierlich von Bürgermeister Herbert Marschitz verliehen.
Seit mittlerweile 100 Jahren bemüht sich das Stadttheater Kufstein mit einem breiten Programm, von großer Komödie bis bitterster Tragödie, von Volksstücken bis weltliterarischen Klassikern, möglichst vielen Geschmäckern etwas bieten zu können.
Das kommt:
Leben des Galilei
von Bertolt Brecht
Premiere: 16.10.2010
29.10./31.10./5.11./7.11./2.11./13.11.
Am 17. Februar 1600 stirbt Giordano Bruno am Scheiterhaufen. Er verbreitete die kopernikanische Lehre, nach der sich die Erde um die Sonne drehe und widersprach damit der Lehre der katholischen Kirche.
Keine zehn Jahre später, am 7. Januar 1610, entdeckt der geniale italienische Mathematiker und Physiker Galileo Galilei die Jupitermonde. Er erkennt dadurch, dass Giordano Bruno recht hatte. Er erkennt dadurch, dass er die Lehre der Kirche widerlegen kann!
Er erkennt aber nicht, in welch große Gefahr er sich begibt. Er erkennt nicht, dass er an einem System rüttelt, das aus wenigen Mächtigen und vielen Unterdrückten besteht. Er erkennt nicht, dass er über Nacht zum Anführer dieser Unterdrückten wird. Er erkennt nicht, dass sein Leben ebenfalls am Scheiterhaufen enden wird?!
Ist er stark genug für die Wahrheit zu kämpfen?
Und außerdem:
Ab November: "Rumpelstilzchen"
Im Jänner 2011: "Bunbury oder Wie wichtig es ist, Ernst zu sein" von Oscar Wilde
Ab Juni 2011: Großes Freilichtspiel "Cyrano von Bergerac" von Edmond Rostand
Das war:
Die Dreigroschenoper
von Bert Brecht und Kurt Weill / Regie: Klaus Reitberger
05.06./12.06./18.06./19.06./30.06.
01.07./05.07./08.07.
Am 5. Juni, in einer warmen Sommernacht, feierte das Stadttheater die Premiere der diesjährigen Sommerspiele auf der Festung Kufstein. Mit über fünfzig Mitwirkenden wagte sich das Ensemble rund um Regisseur Klaus Reitberger an die "Dreigroschenoper", Brechts Kultstück aus den Zwanziger-Jahren, untermalt mit der unsterblichen Musik von Kurt Weill. Ein Stück mit viel Charme, mit viel Hintergründigkeit und vielen Liedern - fast schon ein Musical.
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Der blaue Krug
von Peter Landstorfer / Regie: Vera Doppelhammer
10.04./16.04./23.04./24.04./28.04./29.04.








