Die Dreigroschenoper

Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und 8 Bildern, nach dem Englischen des John Gay, übersetzt von Elisabeth Hauptmann, deutsche Bearbeitung von Bertolt Brecht, Musik von Kurt Weill. Mit freundlicher Genehmigung von Universal Edition AG, Wien (www.universaledition.com)

Regie: Klaus Reitberger
Pianist: Richard Wieser

„Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.“

 Am 5. Juni, in einer warmen Sommernacht, feierte das Stadttheater die Premiere der diesjährigen Sommerspiele auf der Festung Kufstein. Mit über fünfzig Mitwirkenden wagte sich das Ensemble rund um Regisseur Klaus Reitberger an die „Dreigroschenoper“, Brechts Kultstück aus den Zwanziger-Jahren, untermalt mit der unsterblichen Musik von Kurt Weill. Ein Stück mit viel Charme, mit viel Hintergründigkeit und vielen Liedern – fast schon ein Musical.

Inhalt:
Dem berüchtigten Macky Messer – dem größten Verbrecher Londons – gelingt es, die schöne Polly Peachum zu verführen. Doch der Vater des Mädchens ist als Bettlerkönig bekannt und einer der mächtigsten Männer der Stadt. Gelingt es ihm den Übeltäter an den Galgen zu bringen oder kann dessen alte Freundschaft mit Brown – dem obersten Polizeikommissar – ihn schützen? In einem bitterbösen Spiel von Machthunger und Intrige führt das Stück durch das Elend der Londoner Unterwelt, in welcher allerlei zwielichtige Kreaturen ihr Unwesen treiben: gefährliche Ganoven, Bettlerscharen und nicht zu vergessen die Hure Jenny, welche mit Macky Messer eine gemeinsame Vergangenheit teilt. Allen gemein ist das eine Prinzip: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Und eines ist klar: Irgendjemand muss am Ende am Galgen baumeln.


Die Dreigroschenoper – Proben

Die Dreigroschenoper – Backstage

Die Dreigroschenoper – Aufführung

 

 

 

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