Der Kontrabass

Dieser Monolog eines Kontrabassisten über seine Einsamkeit und seine zwiespältigen Gefühle gegenüber seinem Beruf und seiner Existenz ist bereits zu einem modernen Klassiker der deutschen Bühnenliteratur geworden.

«Ich bin 35, im August werde ich 36», sagt der Kontrabassist im Stück. In diesem Alter ist auch Giuseppe Spina. Dies macht die Figur tragisch und komisch zugleich. Sie hat die Leichtigkeit der Jugend hinter sich gelassen, ist aber noch nicht in der Besonnenheit des reiferen Alters angekommen. Im Klartext heisst das: Für tolle Handyverträge ist man nicht mehr jung genug und von einer AHV- Reduktion an der Theaterkasse ist man ebenfalls noch weit entfernt.

Die Gedankengänge des Kontrabassisten zu seinem Instrument, zum Leben und zur Liebe (immer wieder die Liebe!) entführen die Zuschauer in eine Welt voller Tragik und Komik, voller Widersprüche und Leidenschaft.

Schauspiel: Guiseppe Spina
Regie: Simon Engeli

Ein Auftritt im Rahmen der Städtepartnerschaft Frauenfeld-Kufstein

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