Inszenierungen im Jahr 2007
Die Falle
Kriminalkomödie von Robert Thomas
Regie: Marianne Weth
In einem abgeschiedenen französischen Chalet wartet der arme Daniel verzweifelt auf die Rückkehr seiner Frau Elisabeth, die ihn vor zehn Tagen verlassen hat. Alles scheint sich wieder zum Guten zu wenden, als der freundliche Geistliche des nahen Dorfes dem betrübten Mann seine Frau wiederbringt. Es gibt nur einen Haken: Sie ist es nicht. Daniel behauptet einer völlig Fremden gegenüberzustehen.
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Geschlossene Gesellschaft
Huis clos
Existentialistisches Drama von
Jean-Paul Sartre
Regie: Klaus Reitberger
Die Hölle besteht nicht etwa aus Feuer und Glut, nicht etwa aus körperlichen Schmerzen. Nein, die Qualen der Hölle sind von viel subtilerer Art. "Die Hölle, das sind die Anderen!", so Jean-Paul Sartre, der Autor des Stückes Geschlossene Gesellschaft. Drei Menschen sind dazu verdammt gemeinsam ein Zimmer in der Hölle zu bewohnen auf ewig. Der Mensch kann nicht mehr atmen, nicht mehr blinzeln, nicht mehr sein ohne von den jeweils anderen beobachtet zu werden. Er ist reduziert auf ein Spiegelbild in den Augen des Gegenübers. In der vollkommenen Abhängigkeit von den Anderen, will er zumindest in deren Köpfen weiter existieren. Jean-Paul Sartre war nicht nur Romancier und Dramatiker, sondern auch der Philosoph, der die philosophische Richtung des atheistischen Existentialismus maßgeblich prägte.
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Der böse Geist Lumpazivagabundus
Das liederliche Kleeblatt
Zauberposse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy
Regie: Hans Schwaiger
Johann N. Nestroys 1833 uraufgeführter "Lumpazivagabundus" ist glänzende Unterhaltung und treffsichere Kritik in einem. Eine brillante Satire eben. Und der Dichter, dieser österreichische Shakespeare, führt das Publikum in dessen moralischen Weltanschauungen vergnügt an der Nase herum. Denn was als Besserungsstück beginnt, endet mit unserer Sympathie für die Unverbesserlichen. Drei Handwerksgesellen werden zum Spielball höherer Mächte. Aber diese Mächtigen der anderen Sphäre haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht - nämlich ohne den freien Willen des unglücklich verliebten Tischlers Leim, des vergnügungssüchtigen Schneiders Zwirn und des ganz einer alkoholumnebelten Astronomie verfallenen Schusters Knieriem.
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Die Prohibition
Wenn der Schnaps verboten wird
Komödie von Peter Landstorfer
Regie: Vera Doppelhammer
Beim Brantl-Wirt ist eine schöne Tradition selbst Schnaps zu brennen: Was wäre der Brantl-Wirt ohne seinen Brantl-Tag? Da platzt in die Vorbereitungen die Nachricht, dass das Schnapsbrennen von höchster Stelle verboten wurde. Zur Kontrolle werden Defraudatoren übers Land geschickt. Dabei verlässt die Männer, die wie jedes Jahr ihren Schnaps brennen wollen, der Mut. Aber die Frauen gehen dafür umso resoluter zu Werke... Aufgeführt wurde Wenn der Schnaps verboten wird erstmals im Theaterstadl Kufstein.
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Schneewittchen
und
die 7 Zwerge
Märchen der Gebrüder Grimm
Regie: Stefan Bric
Ein klassisches Märchen der Gebrüder Grimm, unkonventionell und frisch inszeniert von jungen Theatermenschen.
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
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